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KURIER

PlanRadar: Jungunternehmer führen die Baubranche ins digitale Zeitalter

Zwei Oberwarter sind mit ihrer Firma "PlanRadar" auf dem Weg zum Weltmarktführer. Ihr Ziel: die Baubranche ins digitale Zeitalter zu holen.

Zwei Oberwarter sind mit ihrer Firma "PlanRadar" auf dem Weg zum Weltmarktführer. Ihr Ziel: die Baubranche ins digitale Zeitalter zu holen. Domagoj Dolinsek war nach seinem Abschluss der HTL Pinkafeld bei einem Architektur- und Ingenieursbüro tätig. "Ich habe dort internationale Projekte abgewickelt", erzählt der 34-Jährige. Doch das sei unübersichtlich und eine Zettelwirtschaft gewesen, vor allem in puncto Baufortschritt und bei Mängeln. "Das muss auch einfacher gehen, dachte ich mir."

 

Aus der Idee wurde die Webapplikation "PlanRadar". Bauleiter, Architekten und andere Beteiligte können die Projektpläne hochladen, damit sind sie auf Smartphones und Tablets für alle einsehbar. "Schäden, Anmerkungen oder offene Leistungen können direkt per Bild, Sprach- oder Textmemo aufgezeichnet werden", sagt der Gründer. Berichte über Fortschritte können auf Knopfdruck erstellt werden, "was ohne,PlanRadar’ sehr mühsam ist."  

 

Bekannte Nutzer  

 

2013 wurde die Firma mit Clemens Hammerl und drei weiteren Partnern – Ibrahim Imam, Constantin Köck und Sander van de Rijdt – gegründet. "Heute haben wir am Standort Wien 25 Mitarbeiter und unser Produkt wird in 22 Ländern genutzt", sagt Dolinsek. Die Strabag, Porr oder der burgenländische Handler Bau setzen auf die Software von "PlanRadar".

 

Vor Kurzem wurde die Wiener Firma in New York als einzige kontinentaleuropäische Firma mit einem Peis ausgezeichnet. Heuer gab es auch ein siebenstelliges Investment vom aws Gründerfonds, vom Berliner Frühphasen-Fonds Cavalry Ventures, Berliner Volksbanken Ventures und Redstone für die Firma. Geplant ist, das Geld in den Ausbau des Teams sowie in die Internationalisierung zu stecken. "Natürlich verbessern wir auch laufend unser Produkt", sagt Dolinsek. Warum die Burgenländer mit ihrer Firma in Wien sind, ist schnell erklärt: "Jetzt ist es vor allem die schnelle Verbindung zum Flughafen." Außerdem sei es leichter, qualifiziertes Personal zu finden. www.planradar.com

 

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